Begriff "Lernende Netze" - Formen / Bereiche / Ausprägungen
1. Einleitung
Bei der Suche nach der Definition der lernenden Netze stieß ich immer wieder auf den Begriff Internet. Wenn ich bei der Recherche lernen und Netze eingab, war die Rede vom Lernen im Internet. Ich dachte auch vorher in diesem Zusammenhang gleich ans Internet, deshalb wird der Schwerpunkt dieser Arbeit Internet sein, weil Internet als Mittel bei der Informationsaustausch dient. Vielleicht ist der Inhalt dieser Arbeit für diejenigen, die sich mit dem Internet auseinandergesetzt haben, nicht interessant. Man konnte darüber sehr viel schreiben aber diese Arbeit soll keine Diplomarbeit sein.
2. Gang der Untersuchung
Im Abschnitt 3 wird der Begriff Netz allgemein definiert und es wird der Versuch gemacht den Begriff "lernende Netze" zu definieren.Im Zusammenhang mit der allgemeinen Definition werden im Abschnitt 3. 1 und 3. 2 die Typen und Arten von Netzen kurz erwähnt. Ich dachte, wenn ich darüber ausführlich schreibe, würde sich der Leser langweilen. Ich finde es ist viel interessanter über Internet, Intranet und Extranet zu schreiben, indem sie als Rechnernetze verstanden werden, deshalb werden sie unter Abschnitt 4 behandelt. Zuerst wird im Rahmen dieses Abschnitts die Frage beantwortet: wie funktionieren Rechnernetze? Dann wird dargestellt, wie sich das Internet von ARPANET im Jahr 1969 bis zum heutigen Internet entwickelt hat. Die Nutzertypen des Internets sind sehr interessant. Der Freak glaubt Menschen im Internet kennengelernt zu haben, die man sonst nie getroffen hätte. Der Hobbyist bildet hinsichtlich der Kommunikationsrolle den Gegenpol zum Freak bildet. Zuallerletzt der Pragmatiker, von denen nur 3 % die Netze als Gesprächsgelegenheit begreifen, haben Interesse an den Netzen vor allem in instrumenteller Art.
Ein weiterer Grund dafür, daß im Rahmen dieser Arbeit über Intranet und Extranet geschrieben wird, ist der, daß hier Intranet und Extranet als zwei weitere lernende Netze verstanden werden. Aber sie werden nur für Unternehmen und ihre Mitarbeiter bzw. Partner und Kunden entwickelt Sie sind geschlossene und nicht öffentliche Netze.
Der Inhalt des letzen Abschnittes wird sich mit Computerviren befassen. Der Alptraum von vielen oder wenigen Internetnutzer.
3. Definition des Netzes
Mir begegnete in keinem Buch, auch nicht im Internet die Definition des lernendes Netzes Nur in Gabler Wirtschaftslexikon fand ich die Definition des Begriffs "Netz". Man versteht unter dem Begriff Netz: "Räumlich verteiltes Verbindungssystem zur technischen Unterstützung des Austausches von Informationen zwischen Kommunikationspartner".
Der Begriff Netz wird im Zusammenhang mit der Übertragung von Daten weitgehend synonym zu dem Begriff Netzwerk verwendet. Netzwerk wird häufig hinsichtlich der physikalischen Aspekte eines solchen System benutzt. Netz schließt dagegen manchmal auch die verbundenen Geräte mit ein.
Ich verstehe unter dem Begriff "lernendes Netz" eine Gruppe von Menschen, die sich in einem Raum, face - to - face oder an verschiedenen Orten und mit Hilfe des Netzes z. B. Internet, Intranet, Extranet Informationen austauschen und dadurch voneinander oder miteinander etwas lernen. Man könnte zwischen den Menschen, die sich in einem Raum befinden, Verbindungslinien oder Kanten vorstellen. wie in der Abbildung unten zu sehen ist, dann könnte man sie als ein Netz definieren und zwar als ein lernendes Netz.
Im Fall Internet sind Menschen an verschiedenen Orten. PC sind Mitteln, die ihnen ermöglichen, miteinander oder voneinander zu lernen. Im Internet sind sehr viele unterschiedliche lernende Netze zu finden, mit unterschiedlichen Interessen und unterschiedlichen Lernzielen, z. B. mit politischen Interessen (politische Organisationen und Verbände) .
3.1 Typen des Netzes nach Gabler Wirtschaftslexikon
a) In-house-Netz
a1) Lokales Netz
a2) Nebenstellenanlage
a3) herstellerspezifisches Datenverarbeitungsnetz
b) wide area network (WAN)
b1) öffentliches WAN
b2) Nichtöffentliches WAN
3. 2 Arten des Netzes Gabler Wirtschaftslexikon
a) geschlossenes Netz oder offenes Netz
b) Verteilnetz oder Vermittlungsnetze
c) Analoges Netz: Informationen werden in analoger Darstellung übertragen.
d) Datennetz: Netz, das ausschließlich für die Übertragung von Daten konzipiert ist. Zu unterscheiden Breitbandnetz (zu Übermittlung von Daten mit hoher, aber auch niedriger Bandbreite) und Schmalbandnetz (zur Übermittlung von Daten mit niedriger Bandbreite)
e) Rechnernetze
4. Rechnernetze
4.1 Wie funktionieren sie?
In Computernetzen agieren im Wesentlichen drei verschiedenen Elemente: Client, Server und Router. Der Surfer, der über Computer mit dem Netz verbunden, sitz an einem Client. Bedient wird er vom Server oder auch Host.
Client: Die Programme auf dem eigenen Computer, die für die Nutzung der verschiedenen Online-Dienste bzw. Internet-Angebote notwendig sind. So ist z. B der eigene Browser der lokale Client, um die Informationen von einem Server abzuholen und am eigenen Bildschirm darzustellen.
Server: Internet-Software auf einem Host, die über Browser oder andere Programme abrufbare Inhalte zur Verfügung stellen.
Host: Ein Rechner im Netz, der Inhalte und Dienste bereithält, wie z. B. ein Server für eine Datenbank oder eine Internet-Website.
Browser: Software, um vom eigenen Computer das Internet zu durchstöbern, Informationen anzufordern und zu lesen. Die verbreitesten Browser sind die Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer.
Erhält der Server eine Anforderung, holt er eine Kopie der gewünschten Daten von der Festplatte und zerstückelt sie.(Er schnürt einzelne Pakete). Jedes dieser Datenpakete wird adressiert und numeriert auf die Reise durch verschiedene Router zum User geschickt, in dessen Clientprogramm sie wieder ordentlich zusammengesetzt werden.
Im Internet werden alle Informationen, seien es Seiten des World Wide Web, Programme oder E-Mails auf Basis dieses sogenannten TCP / IP (Transmission Control Protocol (Internet Protocol) befördert. Für die verschiedene Dienste existieren nun weitere Übertragungsprotokolle, wie z. B. das FTP(File Transfer Protocol) oder das für den Datentransport im WWW verwendete HTTP (Hypertext Transfer Protocol).
Das Protokoll IP könnte man mit einem Briefumschlag vergleichen, auf dem Absender und Empfänger des Datenpakets vermerkt ist. Da aus hardwaretechnischen Gründen begrenzt große Datenpakete verschickt werden, müssen die Nachrichten in verschiede kleine Pakete aufgeteilt werden. Deshalb brucht man das Protokoll TCP, das dafür sorgt, daß die einzelnen Pakete beim Empfänger wieder in die richtige Reihenfolge gebracht werden, und überprüft, ob die empfangenen Daten vollständig sind, wenn sie nicht vollständig sind, wird der Absender aufgefordert die Nachricht erneut zu senden.
Im Internet läuft ohne IP-Adresse gar nicht. Jeder Webserver und jeder Rechner eines Internet-Surfers hat eine IP-Adresse, ohne sie könnten keine Daten zugestellt werden.
4.2. Typen von Rechnernetzen
4.2.1 Internet:
4.2.1.1. Die Geschichte vom Internet
Das Internet entstand im Kalten Krieg. Der Vorläufer ARPANET (Advanced Research Projects Agency) wurde im Jahr 1969 als Forschungsnetzwerk gegründet. Die ARPA, die dem US-Verteidigungsministerium unterstand, verband mit ihrem Netzwerk Universitäten, Militär und Rüstungsindustrie. Man wollte damit die Rechenzentren amerikanischer Forschungsabteilung miteinander vernetzen, um Hard- und Softwareressourcen gemeinsam nutzen zu können. Es sollte die militärische Kommunikation im Atomfall sicherstellen.
Die universitäre Wissenschaft hat sich vor allem Anfang der siebziger Jahre für das Netz interessiert, das aufgrund eines einheitlichen Standards hervorragend für den weltweiten Austausch von Daten geeignet war. Es hatte mit diesem Internet noch nicht zu tun.
Anfang 1980 wurde das ARPANET in zwei Netze aufgeteilt, ARPANET und Milnet. Das Gesamtnetzwerk bekam den Namen DARPA Internet. Später wurde durch Verkürzung zu >>Dem Internet<< .
Der Zugang zu diesem Netz war auf militärische Nutzung, Forschung und Lehre beschränkt, kommerzielle Nutzung war verboten.
Um den Bedarf akademischer Kommunikation zu kanalisieren und besser decken zu können, entstand 1986 in den USA das National Sciene Foundation Network (NSFNET), welches 1990 das ARPANET als Forschungsnetzwerk ersetzte. Gleichzeitig wuchs das Internet immer mehr über die Grenzen der USA hinaus, um sich schließlich weltweit auszudehnen.
1992 wurde das Internet als Bestandteil der >>National Information Ifrastructure<< im Rahmen des Wahlkampfes von Bill Clinton und Al Gore eingesetzt. Dies war zugleich das Stratsignal für die Öffnung des Internets, das auch andere ermöglichte, das Netz für die Forschungszwecke zu Nutzen.
Das Internet ist ein offenes System, das bei seiner Entstehung vor 30 Jahren aus gerade einmal vier Computern bestand und sich seither immer ausdehnt, indem es täglich neue Netze integriert. "Als Internet werden heute all diejenigen Netzwerke bezeichnet, die über das Protokoll TCP/IP miteinander kommunizieren".
4.2.1.2 Nutzertypen
Der Freak:
Typisch für den Freak ist, daß er die DFÜ im Sinne eines Werkzeugs etwa zum gezielten Abruf von Informationen gebraucht. Im Vordergrund seines Interesses steht jedoch die kommunikativ-interaktive Funktion des Mediums. Das Netz ist für ihn zugleich Wissenbörse und Zeitung, aber auch Podiumsdiskussion, Gesprächsgelegenheit und Kontaktforum.
Der Freak schreibt häufiger als die anderen selbst öffentliche und private Beiträge und nutzt alle Nutzdienste ungewöhnlich oft. Er ist nicht nur in einem Netz aktiv, in zwei oder mehrere Netze. Er verbringt durchschnittlich zwei Stunden täglich von allen die meiste Zeit im Netz.
Neben den technischen Themen EDV und Telekommunikation trägt er sein ausgeprägtes gesellschaftspolitisches und kulturelles Interesse in die Netze hinein.
Viele Freaks glauben Menschen kennengelernt zu habe, die man sonst wahrscheinlich nie getroffen hätte. Drei Viertel der Freaks treffen sich mit den virtuellen Netzbekannten zwischen zeitlich sogar Face- to -Face.
Er setzt sich gerne mit anderen Leute via DFÜ auseinander, löst oft Diskussionen aus, versucht seine eigene Interessen durchzusetzen, steht andere mit Rat und Tat zur Zeit.
Das alltagsästhetische Profil der Freaks stellt eine Mischung aus zunächst widersprüchlichen Vorlieben dar. Einerseits drückt sich dies in einer anspruchsvollen (politischen) Informationsorientierung aus (z. B. Spiegel und die Zeit lesen, lernen, Bildung) andererseits gehören aber auch gerade zu triviale Medieninhalte, wie Reality-TV, Quiz- und Schowsendungen sowie Verbraucher Informationen zu ihren Präferenzen. Typisch für den Freaks ist auch die Nähe zu einer Gruppe, die sich für Science-fiction, fantasy, Computermusik, TV und Video, Zeichentrick, Zeitgeistmagazine, Rock- und Popmusik interessiert
Ein Drittel der Freaks macht, meist im Rahmen eines Informatik-Studiums, eine EDV- Ausbildung, ein Drittel übt EDV-Beruf aus und fast 60 Prozent sind Studenten.
Kurz: Er ist virtuell in jeder denkbaren Hinsicht präsent und kompetent. Die Freaks können als ein Beispiel für die Entstehung neuer Subkulturen im Umfeld Computernetze gelten.
Der Hobbyist:
Die DFÜ ist für den Hobbyisten vornehmlich eine private Liebhaberei, wobei die Zuwendung im Vergleich zum Freak eher sporadisch und gemäßigt ist. Weder die interaktive Funktion noch die instrumentelle Werkzeugfunktion kann er seiner DFÜ-Tätigkeit zuordnen.
Der Hobbyist schaut sich zwar Newsgruppen an, schreibt selbst eher private als öffentliche Netmails, insgesamt ist sein Aktivitätsniveau aber deutlich geringer als das des Freaks. Im Bezug auf die Kommunikationsreichweite ist für ihn eher eine Beschränkung auf die lokale Box oder regionale Nutzbereiche festzustellen. Das Spektrum seiner Nutzung ist, größtenteils auf ein Netz beschränkt. Er hat im Vergleich zum Freak nur relativ wenige Sozialbeziehungen. Die eigenen Interessen durchzusetzen oder gar andere von der eigenen Meinung zu überzeugen liegt ihm fern. Er bildet den Gegenpol zum Freak, hinsichtlich der Kommunikationsrolle im Netz.
Ihn treibt zunächst einmal die Neugier und diffuses Interesse, ohne daß er sich langfristig festlegt. Er ist mit wichtigsten technischen Details, aber auch mit den sozialen Gepflogenheiten der Netze vertraut.
Sein thematisches Interesse ist auf den EDV-Markt (Softwareangebote und Computerspiele, sowie teilweise auf die Themen Umwelt und Soziales ausgerichtet.
Die EDV spielt für ihn beruflich nicht die entscheidende Rolle wie beim Freak oder Pragmatiker. 20 Prozent der Befragten sind ohne Abitur. Etwa jede fünfte gibt an, einen originären EDV-Beruf auszuüben. Der Anteil der Studenten ist in dieser Gruppe gering. Während 42 Prozent bereits berufstätig sind, weist die Gruppe mit15 Prozent die meisten Schüler auf.
Seine Alltagsaktivitäten kennzeichnen Filmkomödien, Reality-TV, der Besuch von Sport-veranstaltungen und leichte Unterhaltungsmusik. Politische Diskussionen, Weiterbildung, klassische Musik, lesen anspruchsvoller Literatur sind für ihn nicht charakteristisch.
Ob der Hobbyist seine DFÜ-Interessen intensiviert und vielleicht zum Freak wird, oder seinen gegenwärtigen, peripheren Status beibehält oder die Beschäftigung mit der DFÜ wieder aufgibt, ist offen.
Der Pragmatiker
Das Interesse des Prsgmatiker an den Netzen ist vor allem instrumenteller Art. Im Vordergrund stehen für ihn die Informationsleistung des Mediums. Nur 1 Prozent der Pragmatiker begreiffen die Netze als Diskussionsforum, 3 Prozent als Gesprächsgelegen-heit und drei Prozent fassen die Netze als virtuelle Welten auf. Begriffe wie Rationalität, Kompotenz und Präzision skizzieren das Assoziationsspektrum des Pragmatikers. Das Schreibaktivitätsniveau des Pragmatikers ist im Netz weniger ausgeprägt, insbesondere, wenn es um öffentliche Beiträge geht.
Er ist eigentlich ein EDV-Anwender im allgemeinen und kein DFÜ-Anwender im speziellen. DFÜ hat für ihn vor allem unter dem Gesichtspunkt EDV Bedeutung. Er verbringt täglich durchschnittlich sechseinhalb Stunden Zeit für andere EDV-Gebiete. Er hat das meiste Geld in seine EDV-Ausstattung investiert.
Seine inhaltlichen Präferenzen kennzeichnen im Netz die Aspekte Rechner, Betriebssysteme und Programmiersprachen. Die Möglichkeit selbst Autor zu sein spielt für ihn eine untergeordneter Rolle. Die DFÜ als Anknüpfungspunkte neuer Interessen oder Bekanntschaften ist für ihn eher irrelevant, von anonyme Netzdialogen und ungehemmter Kommunikation distanziert er sich.
56 Prozent der Pragmatiker gehen eine EDV-Beruf nach. 20 Prozent befinden sich in einer entsprechenden fachspezifischen Ausbildung, genauso viele benutzen den Computer beruflich. Kaum jemand nutzt die EDV als Hobby. Fast alle haben das Abitur oder einen höherwertigen Bildungsabschluß. Das durchschnittliche Nettoeinkommen und Alter ist etwas höher als bei den anderen Typen. Durchschnittliche Alter über 28 Jahren.
Seine alltagsästhetische Orientierung ist mehr auf einen hoch kulturellen Lebensstil ausgerichtet von einer Distanz zum Trivialen ausgeprägt. Er interessiert sich für klassische Musik und Literatur, Oper und moderne ernste Musik. Gemeinsam mit dem Freaks teilt er die anspruchsvollen TV-Vorlieben, das Lesen der Zeit und den Weiterbildungsanspruch in der Freizeit.
4.2. Intranet:
Zukunfstrend bei den Unternehmen sind die sogenannten Intranets. Ein Intranet ist ein geschlossenes Computernetzwerk auf der Basis bekannter Internet-Technologien. Intranet ist für einen umgrenzten Benutzerkreis konzipiert. Es verbindet die Mitarbeiter eines Unternehmens oder eines international tätigen Konzerns untereinander.
Entscheidend ist, daß jedes Computersystems, das Zugang zum zentralen Netzserver erhält, bekannt und autorisiert ist.
Intranets unterstützen den regionalen und überregionalen Datenaustausches und damit die kommunikative Integration gerade komplexer Organisationen. Informationen werden für alle Arbeitnehmer transparenter und vernetzte Arbeitsprozesse werden erleichtert. Unternehmen erhoffen durch Bereitstellung von möglichst vielen firmen eigenen Informationen, wie z. B. Produktbeschreibung, Preisliste, oder Umsatzentwicklung, eine effizientere Arbeit in vielen Bereichen. Den größten Nutzen ziehen sie aus der Kreativität ihrer Mitarbeiter, die auf eigenen Web-Seiten neue Ideen und Erfindungen präsentieren oder in Diskussionsforen schwierige Probleme gemeinsam lösen können.
4.3. Extranet:
Das Extranet ist ein erweitertes Intranet: ein Unternehmen kann über einen User-Account (Paßwort) speziellen, dem Unternehmen oder der Institution verbundenen und besonders wichtigen Gruppen Zugang zu einem eigenes für diese Nutzer gestalteten Teil des eigenen Netzwerkes erteilen.
Zielgruppen: Kunden Handelspartner, Lieferanten Aktionäre, Weitere Geschäfts- und Kooperationspartner.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Über Aufbau eines Extranet können die spezifischen Kommunikation- und Informationsbedürfnisse der Zielgruppen exakt berücksichtigt werden. Die Kommunikation wird entsprechend optimiert.
5. Computerviren und Hacker
Das Internet läßt uns teilhaben an einer unüberschaubaren, globalen Sammlung von Daten, es macht Kommunikation und Informationssuche schneller präziser und preiswerter. Aber wenn man im Internet surft und keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat, öffnet das Tor zu seinen vertraulichen Daten weit. Da eine Internet-Verbindung in beide Richtungen arbeiten, fließen bei Herunterladen von Daten gleichzeitig Daten von eigenem PC ins Internet. Für die Dauer der Online-Verbindung ist der eigene PC somit potentiell angreifbar. Wenn man im Internet surft, ist nicht auszuschließen, daß Hacker Daten einsehen oder zerstören können. Oder wenn man eine E-Mail mit Attachment bekommt, besteht die Gefahr, daß sich man einen Virus einfängt. Z. B könnte sich ein Makrovirus bei dem Absender eingeschlichen haben, der Word- oder Excel-Dokumente befällt. Eine fremde Person kann auch absichtlich eine E-Mail mit angehängter Datei senden, sollten Sie mißtrauisch werden. In einem harmlos wirkenden Programm kann nämlich ein Trojanisches Pferd verbergen.
Trojanische Pferd sind schädliche Programmfunktionen, die in einem harmlos wirkenden Programm versteckt sind. Beispielsweise können Programmierer in ein Tool eine Funktion einbauen, die ihnen Paßwörter und Anmeldenamen der Opfer unbemerkt per E-Mail schickt.
Die PC-Welt hat darüber sehr viel geschrieben. Sie berichtet nicht nur über Gefahren, sie informiert darüber, wie Sie Ihre Daten schützen können. Sie weist auf wichtigen Internet Adressen hin, z. B da können Sie Software herunterladen, die Ihren PC von solchen Gefahren schützen können. Es lohnt sich die unten angegebenen Seiten zu lesen.
PC-Welt 2/99 "Sicher ins Internet" Abwehr-Tips: Viren, Hacker, Datenklau
S. 192-205: Hier erfahren Sie, wie Sie ihre Daten von Hackerangriffen schützen.
PC-Welt 9/98 "Schutz vor Viren" S. 100-120:
In diesem Heft finden Sie den Bericht über 12 Anti-Viren-Programme. Die PC-Welt hat für ihre Leser Virenscanner-Vergleichstest gemacht.
PC-Welt 12/98 "Hacker-Dämmerung" S. 218 ff:
Sie können hier über Hacker-Risiko und wie Sie sich vor derartigen Angriffen schützen.
PC-Welt 1/99 " Spion im Netz" S. 294 ff:
PC-Welt 8/98 " Top Secret" S. 156 ff:
Wie kann man Daten verschlüsseln. Hier wurde Verschlüsselungs-Software getestet.
http://www.pcwelt.de/daily:
Hier wird immer topaktuell über Bugs und Viren, die Online-Surfer betreffen, berichtet.
http://cyberbox.de/fwin:
Hier finden Sie die aktuelle Version des Freeware-Virenscanners F/WIN 32.
Literatur:
Fuchs, P./ Möhrle, H./ Schmidt-Marwede, U. : PR im Netz, Frankfurt 1998.
Rost, M.: Die Netzrevolution, Frankfurt 1996.
Gablerwirtschaftslexikon 1994, Bd. 5
Wirtschaftswoche Nr. 10 vom 29 02. 1996, S.86 (über Intranet)
Mühle, Kerstin: Hacker und Computerviren im Internet eine strafrechtliche Beurteilung, Passau 1998.