Projekt Q

Forschungsplan zum Thema

Die Einkommensverteilung als Indikator für die Kriminalitäts-

struktur und -entwicklung im europäischen Vergleich

Projektgruppe: Elliot (Oliver Cott, Corinna Krohn, Frank Richter)

Der vorliegende Vergleich beschäftigt sich mit der Struktur und Entwicklung der Kriminalität in verschiedenen Ländern innerhalb Europas. Untersucht werden als Ursachen primär die länderspezifischen Einkommensverteilungen (Einkommensschere) sowie als sekundäre Ursachen der Einfluß der Arbeitslosigkeit und die soziale gesellschaftliche Einbettung auf das Phänomen der Kriminalität.

Forschungsplan

  1. Erkenntnissubjekte (wer vergleicht?)

Der Vergleich wird von einem Studenten und einer Studentin der Wirtschaftswissenschaften (BWL) sowie einem Studenten der Soziologie vorgenommen. Private Erfahrungen respektive Erkenntnisse bzgl. der Kriminalität in den spezifischen Ländern existieren nicht.

  1. Erkenntnisobjekt (was wird verglichen?)

Bei dem Vergleich handelt es sich um einen Phänomenvergleich im Rahmen dessen das Phänomen Kriminalität analysiert werden soll. Dazu wird ein Ländervergleich zwischen Deutschland, Italien und der Ukraine gewählt.

Um Ursachen der Kriminalität untersuchen zu können werden hier als Einflußfaktoren die relative Einkommensverteilung und die Arbeitslosenquote zur Erklärung herangezogen. Unter Umständen empfiehlt es sich bzgl. der Kriminalität weitere Differenzierungen hinsichtlich Geschlecht, Alter, Familienstand im Sinne der sozialen gesellschaftlichen Integration und der Schwere des Deliktes vorzunehmen.

  1. Erkenntnisziel (wozu wird verglichen?)

Grundanliegen dieses Vergleichs ist die Ursachenforschung der Kriminalität unter Berücksichtigung der von uns zugrundegelegten Beurteilungskriterien. Wir untersuchen die oben genannten Länder unter der Hypothese, daß zwischen relativer Einkommensverteilung, sozialer Einbettung und Arbeitslosigkeit wechselseitige Verflechtungen bestehen, die das Kriminalitätsniveau maßgeblich beeinflussen (z.B. je weiter die Einkommensschere "auseinanderklafft", je höher die Arbeitslosenquote und je geringer die Integration ins soziale Umfeld sind, desto höher ist die Kriminalitätsrate).

  1. Erkenntnismethode (wie wird verglichen?)

Der konkrete Vergleich sollte vor allem basierend auf statistischem Datenmaterial via Internet und Fachliteratur vorgenommen werden. Im Rahmen dessen gilt es insbesondere auf die unterschiedlichen Ausprägungsformen der Kriminalität in den untersuchten Ländern einzugehen.


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