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Ausschuss für Ökonometrie
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Aktuelle Projekte



Durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt zum Thema

    Persistenzänderung auf Geld- und Finanzmärkten - neue Tests und empirische Evidenz


Kurzbeschreibung

Viele Finanzzeitreihen oder monetäre Zeitreihen wie Zinsabstände, Inflationsraten, Wechselkurse oder Volatilitäten sind durch starke zeitliche Korrelation charakterisiert. Dementsprechend reicht die Wirkung von Schocks, die heute erfolgen, bis weit in die Zukunft hinein. Ein solches Verhalten ist gemeint, wenn von Persistenz die Rede ist. Ausgangspunkt des vorliegenden Projekts ist die Erkenntnis, dass das Ausmaß an Persistenz im Zeitverlauf Wechseln unterworfen ist. Die Ursachen dafür mögen institutionell sein, wenn etwa eine Zentralbank ihre Politik ändert, oder im Marktgeschehen verankert sein. In jedem Fall ist es für das praktische Arbeiten und insbesondere für das Vorhersagen entscheidend, Änderungen in der Persistenz erkennen und messen zu können. In den letzten Jahren wurden einige Tests entwickelt und angewandt, um Brüche von geringer Persistenz zu instationärem Verhalten aufzuzeigen (oder umgekehrt). In der Praxis wird aber die Mehrzahl von Zeitreihen nicht so extreme Persistenzänderungen aufweisen. Daher stellt es eine Herausforderung an die Zeitreihenökonometrie dar, Tests zu entwickeln, die für den Fall geringer Persistenzänderung konstruiert sind. Nur damit kann zuverlässig bei Zeitreihen wie den eingangs genannten entschieden werden, erstens, ob ein Bruch vorliegt, zweitens, wann er gegebenenfalls erfolgte, und drittens, wie stark er war. Die Entwicklung und Anwendung solcher Tests ist daher das Ziel des Projekts.


Eine halbe Stelle (50%) als wissenschaftliche(r) Angestellte(r) (BAT IIa) wurde im Rahmen des Projekts zum 1. Juni 2008 besetzt.
Eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft wurde im Rahmen des Projekts besetzt.
Im Rahmen des Projektes fand das Gründungstreffen des "European Time-Series Econometrics Research Network (ETSERN)" am 16. und 17. Juni 2008 in Frankfurt statt. Das Programm befindet sich hier


 

Bisherige Projekte



Durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt zum Thema

    Langes Gedächtnis in Finanzreihen - Ökonometrische Instrumente und empirische Evidenz


Kurzbeschreibung

Viele ökonomische Zeitreihen sind durch eine ausgeprägte Trendkomponente charakterisiert. Startpunkt dieses Vorhabens ist die Beobachtung, dass die übliche Form der Modellierung trendbehafteter Zeitreihen in vielen Anwendungen fragwürdig ist. Denn insbesondere für Finanzzeitreihen - wie Wechselkurse, Inflationsraten oder Zinssätze - gilt, dass diese nicht über alle Grenzen wachsen oder eine Untergrenze unterschreiten können: nominale Zinssätze etwa werden nie negativ. Deshalb ist die typischerweise gewählte empirische Modellierung als integriert der Ordnung Eins problematisch und aus methodischer Sicht unbefriedigend. Im Projekt werden daher fraktional integrierte Zeitreihenmodelle verwendet. Bei fraktional integrierten Zeitreihen setzt sich die Trendkomponente aus lokalen, immer wieder umkehrenden Trends zusammen. Diese induzieren das „lange Gedächtnis“ der Zeitreihen, das heißt die starke Persistenz von Schocks, wie man sie insbesondere in Finanzzeitreihen beobachten kann. Für ökonomische Anwendungen ist aber typischerweise von Bedeutung, ob die Zeitreihen einen gemeinsamen Trend besitzen, das heißt, ob das lange Gedächtnis einer Zeitreihe durch die lokalen Trends einer anderen Zeitreihe erklärt werden kann. In dem Projekt sollen deshalb Methoden zur Analyse fraktionaler Kointegration untersucht, weiterentwickelt und auf Finanzzeitreihen angewandt werden.


Eine Stelle (100%) als wissenschaftliche(r) Angestellte(r) (BAT IIa) wurde im Rahmen des Projekts zum 1. April 2006 besetzt.
Eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft wurde im Rahmen des Projekts besetzt.
Im Rahmen des Projektes fand der Workshop "Persistence in Economic and Financial Time Series" zwischen dem 22. und dem 23. Juni 2007 in Frankfurt statt. Das Programm befindet sich hier

 

Durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt zum Thema

    Integrations- und Kointegrationsanalyse mit Paneldaten

gemeinsam mit
Im Rahmen des Projektes hat der Workshop "Unit Roots and Cointegration in Panel Data" zwischen dem 23. und dem 24. Mai 2003 in Bonn stattgefunden.
Eine halbe Stelle (50%) als wissenschaftliche(r) Angestellte(r) (BAT IIa) wurde im Rahmen des Projekts an der Goethe-Universität Frankfurt zum 1. September 2003 besetzt.
Im Rahmen des Projektes hat der Workshop "Unit Roots and Cointegration in Panel Data" zwischen dem 22. und dem 23. Oktober 2004 in Frankfurt stattgefunden.

 

 

 

Matei Demetrescu Matei Demetrescu · Stand: zum Seitenanfang