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Bilanzierung von Goodwill und Badwill im internationalen Vergleich

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Volume: 46
Number: 11
Pages: 801 - 809
Link External Source: Online Version
Year: 2001
Abstract: Deutsche Konzerne konkurrieren um ausländische Anleger und ausländische Unternehmen um deutsche Investoren. Der (potenzielle) Anleger findet auf dem Kapitalmarkt Unternehmen, die nach HGB bilanzieren einträchtig neben solchen, die ihren Jahresabschluss nach IAS oder US-GAAP aufstellen. Profunde Kenntnisse über die innerhalb der einzelnen Rechnungslegungssysteme geltenden Spielregeln sind unerlässlich, um keine falschen Anlageentscheidungen zu treffen; denn schon geringfügig voneinander abweichende Rechnungslegungsvorschriften können die Vermögens- und Ertragslage eines Unternehmens in ein völlig anderes Licht rücken. Das gilt nicht zuletzt für die bilanzielle Behandlung des Goodwill, der in vielen Konzernbilanzen zu den wichtigsten Aktiva gehört und in seiner Größenordnung immer öfter an das bilanzierte Eigenkapital heranreicht. Der nachfolgende Artikel skizziert die Bilanzierung von Goodwill und Badwill nach HGB, IAS und USGAAP und arbeitet Unterschiede und Gemeinsamkeiten heraus. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die jeweiligen Standardsetter, deutscher Gesetzgeber, IASB und FASB, beide Positionen so extrem unterschiedlich behandeln, dass ein Vergleich von auf unterschiedlichen Rechnungslegungskonzeptionen beruhenden Jahresabschlüssen schwer möglich ist.
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