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Regulierung des Finanzmarkts: Compliance versus Commitment.

Authors:
Schnebel, Eberhard
Source:
Pages: 29 - 31
Link External Source: Online Version
Year: 2014
Abstract:

Die klassische Form der Regulierung sieht vor, dass konkrete strukturelle Rahmenbedingungen vorgegeben werden, an die sich die betroffenen Institute und Organisationen halten müssen, um nicht ihre Lizenz zu verlieren. Diese strukturellen Rahmenbedingungen sind in der Regel so beschaffen, dass ihre Umsetzung in den Institutionen direkt beobachtbar ist und von externen Prüfern überwacht werden kann.

Wenn Fehlleistungen in den regulierten Wirtschaftsbereichen auftreten, ist folglich entweder die unzureichende Umsetzung prinzipiell angemessener Vorschriften schuld, oder aber die Vorschriften selbst sind insuffizient. So oder so führt dies üblicherweise zu einer Erhöhung der Regulierungsdichte: Im ersten Fall, um dieEinhaltung bestehender Regeln sicherzustellen, imzweiten Fall zur Regulierung neuer Bereiche.

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