FORSCHUNG

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften blickt auf eine 100-jährige Tradition zurück, die mit großen Namen verbunden ist. Ludwig Erhard hat hier promoviert, Erich Gutenberg hat hier gelehrt, Reinhard Selten, der erste deutsche Nobelpreisträger der Wirtschafts­wissenschaften, wurde am Fachbereich habilitiert. Ein beträchtlicher Anteil der gegenwärtig in Deutschland lehrenden wirtschafts­wissenschaftlichen Universitäts­professoren hat seine akademische Heimat in Frankfurt. Die besondere Pflege der theoretischen Analyse, die enge Verbindung zwischen betriebs­wirtschaftlichem und volkswirtschaftlichem Denken und die Offenheit für ein breites Spektrum theoretischer, praktischer und gesellschafts­politischer Fragestellungen: Das sind die Grundmerkmale, die die wirtschafts­wissenschaftliche Forschung an der Goethe-Universität ausmachen.

Zusammenarbeit fördert Erkenntnisse

Eine aktive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in Bereich der Forschung und Lehre ist für den Fachbereich Anspruch und Selbstverständlichkeit. Denn gerade für einen wirtschafts­wissen­schaftlichen Fachbereich ist es wichtig, die Forschungsfragen und Studieninhalte mit neugierigen und kenntnisreichen Blick auf die Entwicklungen der wirtschaftlichen Praxis zu entwerfen. Diese Rückkopplung garantiert uns nicht nur viele inhaltliche Anregungen, sondern auch gesellschaftliche Relevanz und ein vielfältiges Spektrum der Fragestellungen unserer, der theoretischen Analyse verpflichteten Forschung und Lehre. Aber auch der Praxis dienen die Erkenntnisse unserer Forschung, denn nichts ist von größerer praktischer Bedeutung als eine Theorie, die klare Lösungskonzepte und Handlungsempfehlungen geben kann.


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